Sanifair geht vor

Ein Hoch auf unsern Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer. Auf unsern Busfahrer ein Hoch. Nachdem dem sanktionierten FC Chelsea das Taschengeld gekürzt wurde, sind keine großen Sprünge geschweige denn Flüge mehr drin. Das bedeutet natürlich, dass die Londoner nun öfter auf die vergleichsweise günstige Busreise zurückgreifen müssen. Und das bei den Spritpreisen. Irre. Nun ja, dann muss das schmale Budget zusätzlich über weitere Maßnahmen zusammengehalten werden. Es wird also nicht mehr an jeder Raststelle gehalten. Und muss es denn wirklich immer das teure Paderborner sein? Jede Amateurtruppe weiß, dass man sich den kostbaren Bierkasten vielleicht doch lieber für die Rückfahrt aufhebt. Es lauern aber noch andere Unwegbarkeiten auf dem Trip über die Autobahnen Europas. Einige Länder erheben eine Maut und in Deutschland muss man sich erst einmal die Sanifair-Bons leisten können. Ein unschöner Nebeneffekt, der für eine dauerbesetzte Boardtoilette sorgt, auf der man das Luftanhalten besser trainiert hat. Ein Klassiker ist natürlich auch, dass ein Haufen Fußballer auch nur auf dem Selbstständigkeitsniveau einer Kindergartengruppe agiert, was zwangsläufig dazu führt, dass man bei jedem Stopp ein bis zwei Kapeiken bei Tank und Rast am Regal mit den Erwachsenenmagazinen oder am Daddelautomaten vergisst. Die Umwege, um diese Trantüten wieder einzusammeln, lassen den Tank früh leer laufen und man kann nur hoffen, dass man es doch noch rechtzeitig zum Anpfiff schafft. Aus diesen Gründen gönne ich mir auch morgen wieder den Luxus der Fahrradanreise, um Samstag 10:30 vorbildlich pünktlich zu sein. Er drückt auf die Kupplung und Flusch macht die Spülung. Ein Hoch auf unseren Busfahrer. Auf unseren Busfahrer ein Hoch.