Ereigniskarte aus der Gesäßtasche

And here are the Shortlist Nominees for „Das Spiel des Jahres 2021“: Solohalma, Was bin ich? (Zoom-Edition), Offiziersskat, Mastermind, Schiffe versenken und Büchse gegen das Garagentor. All dieser Krempel, für den man umständlich ein Brett aufbauen muss, für das der Küchentisch zu klein ist, für den man die halbe Welt in machthungrige Nationen aufteilen muss, für den man sich aufwändig merken muss mit welcher Farbe der Palette man spielt, um dann doch immer wieder ocker und orange zu verwechseln, für den man zwei Proberunden braucht bis auch der Letzte die Regeln aus 30 Seiten Anleitung verstanden hat, bei dem der Verlierer nicht gleichzeitig auch der zweite Sieger sein kann – all diesen Krempel können wir leider nicht berücksichtigen. Entsprechend empfehlen wir auf Spielgeräte zu setzen, die eindeutig den Weg zum Spielpartner finden und nicht womöglich durch chaotische Flugeigenschaften Unbeteiligte anlocken. Im Idealfall spielt jeder einfach gegen das Spielgerät und falls man dann immer noch keine Chance hat, macht man es wie die Taube auf dem Schachbrett von Eric Cantona. Obwohl wir von dem allzu vertrauten Kontakt mit Tieren dringend abraten. So hat der ganze Schlamassel doch angefangen. Und falls es doch mal langweilig werden sollte, denkt immer daran: jedes Spiel wird doppelt so lustig, wenn man noch einen achteckigen Würfel dazu nimmt.