
Ein modernes Mysterium ist seit dieser Woche: welche drei Fragen zu Katar wären für DFB-Präsi Reinhard Grindel denn okay gewesen? Wir werden es wohl nie erfahren. Über Katar wurde bis zu dem Zeitpunkt seines TicTacToe-Abgangs noch nicht geredet. Stattdessen über die neue Klub-WM mit 24 Teams ab 2021. Dabei wird ja auch bei der WM 2022 in Katar eine Aufstockung auf 48 Mannschaften wahrscheinlich. Da ist es dann auch egal, dass die WM im Winter beginnt. Bei der Menge an Teilnehmern können wir damit rechnen, dass spätestens zum Finale Grillwetter herrscht. Da braucht nicht einmal Frostbeule Oli Bierhoff einen Schal. Ist diese Klub-WM jetzt eigentlich noch geiler als die Super-League oder wird das jetzt eher so eine Global-Nations-League, Herr Grindel? Seit dieser Woche testen die deutschen Vereine auf jeden Fall schon einmal wie sich ein kalter Champions-League-Entzug anfühlt. Man kann ja schließlich auch nicht überall dabei sein. Beim Kopfgrätschen Samstag 10:30 dabei zu sein, lastet einige ja schon komplett aus. Der katarische Sklaven-Experte Franz Beckenbauer hat dennoch schon mal den Hut rumgehen lassen. Da sollten doch mindestens 2,7 Mio zusammenkommen. Ob man dafür allerdings heute noch ein Sommermärchen bekommt, ist mehr als fraglich. Es wird ja alles immer teurer. Sogar im Winter. Für 2,7 Mio gibt es doch heute von Neymar maximal das linke Ohrläppchen. Und um DFB-Präsidenten zu vertreiben muss man schon nach 25 Milliarden fragen. Aber vielleicht wechselt immerhin Franck Ribéry nach seinem letzten Spiel in der Champions League ablösefrei nach Katar. Für die 12 Mio brutto Gehalt kann man immerhin erwarten, dass wenigstens er keine dummen Fragen mehr stellt.
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