Crazy Frog Gang

Einen schönen Welt-Internet-Tag euch allen. Es ist einfach toll, dass wir an diesem besonderen Tag auf dieses Nischenphänomen aufmerksam machen können. Wir tun das natürlich gerne im WWW, auch wenn es unsicher ist, dass es jemand mitbekommt. Einfacher und sicherer wäre natürlich wir gehen einmal aus dem Netz raus und rufen uns gegenseitig an, um mitzuteilen, dass Samstag 10:30 kopfgegrätscht wird. Zumal wir gerade noch die aktuelle AOL-CD suchen, um kopfgrätsche.de auf dem neuen Webspace erreichbar zu machen. Vielleicht hätten wir doch nicht so voreilig die StudiVZ-Gruppe auflösen sollen. Dort hieß dieses „cringe“ immerhin noch „gruscheln“. Die Spindel unbeschrifteter Datenträger hilft leider nicht weiter. Auf dem letzten war nur eine Testversion vom Moorhuhn. Die Vollversion kostet extra Geld, da muss man aufpassen. Am Ende steckt man in einem Jamba-Sparabo fest, in dem man alles machen kann – nur nicht sparen. Und die Lizenz für den Crazy Frog haben die wohl auch nicht mehr. Als SMS-Ton suche ich noch etwas, um das ultrawitzige Rülpsgeräusch abzulösen. Der Sound eines satten Gesichtstreffers der Crazy Gang würde mich überzeugen. Zur Not saug ich den bei Napster – sobald der Download aller Metallica-Alben komplett ist. Hoffentlich sind nicht solche Scherze dabei, dass sie ihre Alben noch einmal als Fakeversionen von Bibi McBenson haben aufnehmen lassen. Ich höre schon Lars Ulrich keifen: „Nehmen / Nehmen / Nehmen / Immer willst Du alles nehmen / Geben willst Du nichts / Und ich hab‘ nicht soviel!“ Warten auf den Bumerang beim World Wide Wait. Verdammt, jetzt haben wir uns schon wieder vom eigentlichen Ziel ablenken lassen. Das Surfen auf der Datenautobahn führt einen wirklich vom Papst auf den Eierkuchen. Hm, lecker.